Kurzfassung Bilanz in Mio. EUR |
2007/2008 |
2006/2007 |
± |
± % |
|
Anlagevermögen |
3.661,6 |
3.585,9 |
75,7 |
2,1 |
|
Umlaufvermögen |
671,7 |
474,0 |
197,6 |
41,7 |
|
Aktive Rechnungsabgrenzung |
501,2 |
477,7 |
23,5 |
4,9 |
|
Summe Aktiva |
4.834,4 |
4.537,7 |
296,8 |
6,5 |
|
2007/2008 |
2006/2007 |
± |
± % |
|
|
Eigenkapital |
1.264,5 |
1.182,3 |
82,1 |
6,9 |
|
Langfristiges Fremdkapital |
2.848,0 |
2.806,6 |
41,4 |
1,5 |
|
Kurzfristiges Fremdkapital |
721,9 |
548,7 |
173,2 |
31,6 |
|
Summe Passiva |
4.834,4 |
4.537,7 |
296,8 |
6,5 |
Per 30. September 2008 beläuft sich die Bilanzsumme des Wien Energie Konzerns auf 4.834 Mio. EUR – das sind 6,5 % beziehungsweise 297 Mio. EUR mehr als zum Stichtag des Vorjahres. Ein Teil dieses Anstiegs ist auf die Zunahme des Anlagevermögens aus der Investitionstätigkeit zurückzuführen. Die Schwerpunkte bildeten Investitionen in den Erzeugungs- und Netzbereich. Mit 73 % stellen die Sachanlagen die größte Position des Anlagevermögens dar; rund 23 % entfallen auf die Finanzanlagen. Unter dieser Position werden die langfristigen Finanzmittelveranlagungen bilanziert, die in eigenen Wertpapierfonds zusammengefasst sind und im Wesentlichen zur Deckung der Pensionsverpflichtungen dienen.
Der Wert des Umlaufvermögens erhöhte sich gegenüber dem Vorjahres-Stichtag um 198 Mio. EUR auf 672 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist vor allem auf Liefer- und sonstige Forderungen zurückzuführen, die aufgrund der kälteren Witterung und stichtagsbezogener Verrechnungsstände zunahmen.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen noch nicht ergebniswirksam erfasste Unterschiedsbeträge der Pensionsrückstellungen enthalten, die sich jährlich verringern.
Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2007/2008 sowie die Gewinnthesaurierung des Vorjahres unter Berücksichtigung der Ausschüttung einer Dividende an die Gesellschafterin Wiener Stadtwerke Holding AG führten zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um knapp 7 % auf 1.265 Mio. EUR.
Das langfristige Fremdkapital umfasst vor allem die Pensionsrückstellungen, Baukosten- und Investitionszuschüsse sowie langfristige Kreditverbindlichkeiten. Der größte Anteil entfällt auf die Pensionsrückstellungen, die sich auf rund 2.011 Mio. EUR belaufen. Aufgrund des Zuweisungsgesetzes muss der Wien Energie Konzern der Gemeinde Wien die Pensionsaufwendungen für die ihr zugewiesenen Mitarbeiter ersetzen. Daraus leitet sich eine mittelbare Pensionsverpflichtung ab, die den Fremdkapitalanteil von Wien Energie im Vergleich zu anderen Unternehmen der Energiebranche deutlich erhöht, weshalb auch die Eigenkapitalquote mit 26 % unter dem Branchenvergleichswert liegt. Gegenüber dem Vorjahr stieg das langfristige Fremdkapital um 41 Mio. EUR auf 2.848 Mio. EUR an.
Das kurzfristige Fremdkapital betrug zum Bilanzstichtag 722 Mio. EUR und lag aufgrund von Kreditaufnahmen für Investitionen im Wärmebereich um 173 Mio. EUR über dem Vorjahreswert.
Bilanzkennzahlen in % |
2007/2008 |
2006/2007 |
± |
± % |
|
Eigenkapitalquote 1) |
26,2 |
26,1 |
0,1 |
0,4 |
|
Anlagendeckung 2) |
109,8 |
108,9 |
0,9 |
0,8 |
|
2) Anlagendeckung = [(Wirtschaftliches Eigenkapital + Sozialkapital + langfristiges Fremdkapital + abgegrenzte Investitionszuschüsse) / Anlagevermögen] x 100 | ||||
Die Eigenkapitalquote entspricht mit rund 26 % jener des Vorjahres. Die Anlagendeckung weist weiterhin eine langfristige Finanzierung des Anlagevermögens von mehr als 100 % auf.
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