Produktion

 

Spitzenkessel

An besonders kalten Tagen schnellt der Wärmebedarf in die Höhe – die Energie aus den thermischen Abfallbehandlungsanlagen und aus der Abwärme bei der Stromerzeugung reicht dann nicht mehr aus. Um den erhöhten Wärmeverbrauch zu decken, kommen nun zusätzlich die Spitzenkessel in den Werken Arsenal, Leopoldau, Kagran, Spittelau und Inzersdorf zum Einsatz. Diese bivalenten Heizkessel sind für die Verwendung von Erdgas und (Heiz-)Öl ausgerüstet.

Wien Energie versucht laufend, Abwärme zu nutzen. Damit ist der Einsatz von Spitzenkesseln gegenüber der Vergangenheit deutlich gesunken. Derzeit erzeugen sie in Summe nur mehr rund 4 % der benötigten Fernwärme.

Fernwärmespeicher

Einen weiteren Lösungsansatz liefert die Installation von Fernwärmespeichern. Wien Energie plant, zwei Fernwärmespeicher mit einer Gesamtleistung von rund 170 Megawatt und einem Energiegehalt von etwa 500 Megawattstunden zu errichten. In Fernwärmespeichern lässt sich Wärme für Phasen mit besonders hohem Bedarf speichern; so kann der Einsatz von Spitzenkesseln vermieden werden.

Bestellservice

Wir senden den gedruckten Geschäftsbericht 2008 auf Wunsch per Post zu Ihnen.

Download