Umsatz- und Ertragslage

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Entwicklung der Aufwendungen

Die Materialaufwendungen umfassen hauptsächlich Energiebezugsaufwendungen und stellen die größte Aufwandskategorie dar. Der Anstieg um rund 23 % auf 1.401 Mio. EUR ist einerseits auf die witterungsbedingte Mengensteigerung und andererseits auf die Belastungen aus gestiegenen Energiebezugspreisen zurückzuführen. Die daraus resultierende Aufwandserhöhung gegenüber dem Vorjahr schlug sich markant auf die Bezugskosten im Strom-, Gas- und Wärmebereich nieder.

Im Vergleich mit dem Vorjahr entwickelten sich die Personalaufwendungen rückläufig. Das erklärt sich daraus, dass im Geschäftsjahr 2006/2007 der Unterschiedsbetrag für Pensionen nach Artikel X Rechnungslegungsgesetz nachdotiert werden musste und dies die Personalaufwendungen deutlich belastete. Die Struktur der Personalaufwendungen von Wien Energie ist maßgeblich durch den hohen Anteil der Pensionsaufwendungen für die von der Stadt Wien überlassenen Mitarbeiter geprägt. Rund 29 % des gesamten Personalaufwandes sind dieser Position zuzuschreiben.

Kreisdiagramm: Struktur des Personalaufwandes 2007/2008 von 465,8 Mio. EUR - 58,5% Löhne und Gehälter, 29,4% Altersversorgung, 11,4% Sozialaufgaben und sonstige Sozialaufwendungen, 0,7 % Abfertigungen und Mitarbeitervorsorgekasse

 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 266 Mio. EUR in etwa auf Vorjahresniveau. In Verbindung mit der milden Witterung im Vorjahr kam es zu einem Absinken der Gebrauchsabgabeaufwendungen gegenüber dem Vergleichswert. Die größte Position unter den Betriebsaufwendungen machen die Instandhaltungs- und Fremdleistungsaufwendungen aus, die mit einem Anteil von rund 30 % im Vorjahresvergleich konstant blieben.

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